Herstellung

Herstellung der spagyrischen Essenzen nach C.J. Glückselig und Dr. Zimpel durch Phönix Laboratorium GmbH

Im August 2018 konnten wir die neue Produktionsanlage in Betrieb nehmen. Die Destillationsanlage ist aus hochwertigen Materialien gefertig. Darüberhinaus wurden die Teile, welche in Berührung mit dem Produkt kommen, in speziellem Pharma-Edelstahl ausgeführt.

Die Destillationsanlage gewährleistet die höchste Qualität der Destillate.

Die Konstruktion basiert auf jahrzehntelanger praktischer Erfahrung, auf speziellem technischen und physikalischen Verständnis sowie auf umfangreichen Wissen um die Eigenart besonderer spagyrischer Destillationen. Der Neubau der Destillationsanalage vereint somit das umfassende Know-How rund um den Herstellungsprozess der spagyrischen Essenzen, welches in der normalen pharmazeutischen Herstellung nahezu unbekannt ist.

Die spagyrishe Destillationsanlage ist das Herzstück der neuen Produktionsstätte. Das neue Produktionsgebäude bietet eine neue, hochmoderne Heimat für die Produktion unserer Essenzen in höchster Qualität. 

Spagyrische Herstellung nach Dr. Zimpel. Gärung, Destillation, Veraschung und Vereinigung

Die Produktion der spagyrischen Essenzen nach Zimpel ist heute durch die Vorschriften 25 bzw. 26 im Homöopathischen Arzneibuch HAB genau vorgegeben und umfasst vier prinzipielle Schritte. Frische Pflanzen werden nach Vorschrift 25, getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile nach Vorschrift 26 verarbeitet. Die Arzneipflanzen werden zerkleinert und anschließend unter Zusatz von Wasser und Hefe bei einer Temperatur von 20°-25°C vergoren. Nach Abschluss der Gärung wird das fermentativ umgewandelte Pflanzenmaterial einer Wasserdampfdestillation unterzogen.

Dabei trennen sich leicht flüchtige Stoffe wie ätherische Öle und Alkohol von der Ausgangssubstanz und kondensieren in Form eines aromatischen Destillates. Alkaloide, Glykoside und Gerbstoffe treten i. d. R. nicht ins Destillat über. Der Destillationsrückstand wird abgepresst, getrocknet und bei ca. 400°C verascht. Durch die Veraschung (Kalzination) werden die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente des getrockneten Rückstands aus ihren organischen Verbindungen gelöst und liegen nun überwiegend als Carbonate, Oxide, Phosphate, Silicate, Sulfate, etc. vor.

Die Pflanzenasche wird nunmehr vollständig dem Destillat beigemischt. Soweit löslich gehen die Salze in die spagyrische Essenz über. Die unlöslichen Bestandteile setzen sich ab und werden nach 48 Stunden abfiltriert. Das Filtrat ist die SPAGYRISCHE URTINKTUR, das SPAGYRISCHE HEILMITTEL NACH ZIMPEL.

Bei der spagyrischen Aufarbeitung münden somit schonend auftrennende Herstellungsprozesse in eine gezielte Wiedervereinigung ein: "Chaos wird wieder zu einem geordneten Ganzen". Der Sinn dieses aufwendigen Verfahrens besteht v.a. darin, auch die empfindlichen ätherischen Öle und Duftstoffe sowie die in den Pflanzen enthaltenen Mineralsalze zu gewinnen, die dadurch Bestandteile der spagyrischen Urtinkturen (= Essenzen) werden.

Spagyrische Essenzen enthalten somit die wasserdampfflüchtigen Pflanzeninhaltsstoffe und die löslichen Salze der Asche. Sie sind in der Regel farblos oder gelblich gefärbt und haben meist einen intensiven, aromatischen Geruch. In Bezug auf Toxizität kann gewöhnlich bereits die Urtinktur zur Therapie eingesetzt werden, da die meisten giftigen Pflanzeninhaltsstoffe aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften nicht ins Destillat übergehen.